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Archive for the ‘Trinken’ Category

Sagt gerade der Mann am Radio.

Da könnte man doch zur Gourmesse pilgern.

Wolfgang Fassbender fragt drüben bei der NZZ Stefan Schramm, weshalb man vorbeischauen sollte.

Ich würde ja bloss hingehen, um mir wie jedes Jahr eine Flasche Kirsch vom Humbel zu holen. Immer wieder. Jedes Jahr eine Freude. Na ja, ich bin mir sicher, dass mir noch “ein bisschen” mehr auf- und gefallen wird.

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Dieses Jahr mit der Cuvée 153. Alte FlascheLeere Kirschflasche leer war genau am letzten Samstag. Und sonntags ging’s an die Gourmesse, neue Flasche holen. Dieses Mal die Nr. 4 Schattenmorelle Sauerkirsch, Kirschflasche vollnatürlich sortenrein.

Das tönt natürlich alles kryptisch, die Auflösung ist aber recht simpel – ich habe ein kleines Spiel mit mir selbst am laufen – Jedes Jahr an der Gourmesse leiste ich mir eine Flasche Kirsch von der Spezialtätenbrennerei Humbel. Die zurecht als eine der besten Brennereien in der Schweiz (und wohl auch weiter) gilt, da können die Grossen einpacken. Das kleine Spiel ist, ganz einfach, dass ich mir die 50 cl Kirsch über ein Jahr lang genehmige und versuche, den Zustand “Flasche leer” genau am Abend vor der nächsten Gourmesse zu erreichen. Das gelang mir über die letzten 5 Jahre bestens. Macht Spass und verteilt die Freude schön über ein Jahr.

An die Brände von Humbel kommt wohl der deutsche Produzent Ziegler schon ran [oder umgekehrt, das sei dem geneigten Leser Trinker überlassen]. Der, respektive ein alter Freund aus Deutschland, der mich vor etwa 15 Jahren mit einem sehr schönen sortenreinen Ziegler auf den Kirsch-Geschmack brachte, Schuld.

Na ja, mal sehen, ob von unserer Reise nach Berlin gegen Ende Oktober vielleicht auch noch eine Flasche sortenreiner Ziegler den Weg retour nach Zürich findet.

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Wir hatten da letzthin nett was zu feiern… [die Auflösung dieses kleinen Rätsels folgt anfangs Oktober]. Getreu der Aussage, dass ich einen einfachen Geschmack habe :-) fiel mir ein, dass ich bei SmittenKitchen ein sehr verlockendes Rezept, um Spare Ribs im Backofen zuzubereiten, entdeckt hatte.

Gesagt, getan; beim Metzger meines Vertrauens genug Spare Ribs bestellt und mich am Samstag mittag [merke, mittag, hier geht's ums Nachtessen...] die Gewürzmischung zubereitet, die Rippchen liebevoll damit eingerieben, sie eingepackt und für die nächsten 6 [!!!] Stunden in den Ofen verfrachtet. [Tipps für's Nachkochen: ja, es braucht wirklich soviel Zucker, aber auf jeden Fall die Menge Salz etwas erhöhen, sonst ist's etwas fest süss. Mit den Gewürznelken eher sparsam umgehen, sonst wird's gar weihnachtlich].

Nun, das Resultat konnte sich sehen, respektive beissen lassen – sehr fein und zur Wiederholung empfohlen. Dieses Bild hier Die kläglichen Überreste der samstäglichen Spare Ribs.

spricht wohl für sich selbst, respektive für das Rezept.

Der Wein, ein 2006 Montes Alpha Cabernet Sauvignon,  gekauft bei unseren Freunden vom Winebroker passte ausgezeichnet dazu.

Ein rundum gelungener Abend. Das fand übrigens auch unser vierbeiniger Gast, der sich hier verschämt von der Kamera abwendet. Dabei hat er doch gar nichts gemacht….Barney

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