Blattschuss, mitten in London!

Auf der Karte des St. John Restaurant, unten, im Kleingedruckten: Ausschnitt aus der Speisekarte des Restaurants St. John in London

Der Rest der Speisekarte lässt sich für Karnivoren und Freunde der eher traditionellen englischen Küche aber durchaus sehen. Kräftiges und Herzhaftes aus See, Meer und vom Lande kann hier genossen werden. Wobei, ob Entenherzen, Ochsenzunge oder Kutteln jedermanns Geschmack sind sei dahingestellt. Es gibt aber auch weniger Exotisches, wie Austern, Hasenrücken, Lammbraten und so weiter. Aber eigentlich sollte man ja von der Tagline “Nose to Tail eating” vorgewarnt sein….

Das Lokal liegt in Spitalfield, an der St. John Street, das Design ist minimal (Farben: Weiss, Weiss und nochmal Weiss), die Bedienung ist äusserst freundlich; wir hatten sogar das Glück eine nette, junge deutschsprachige Bedienung zu erwischen; ohne sie wären wir (beide weder native english speaking, noch in England aufgewachsen) mit der etwas *speziellen* Speisekarte ziemlich überfordert gewesen. Der Wein (wir taten uns den Claret an) war vom Hauslabel (St. John), durchaus gut und zahlbar. En brèf: sehr zu empfehlen, das Lokal hat was, auf jeden Fall mal hingehen. Aber nur mit Reservation, sonst geht da gar nichts.

Ach ja, die Macher des St. John Restaurant machen im Dezember das St. John Hotel auf – leider nicht unbedingt in der Gegend, in der ich üblicherweise nächtige, aber man könnte ja mal eine Ausnahme machen.

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