Parrot Zik. Drei Monate später – all thumbs up!

Vor etwa einem Jahr tauchte an der CES in Las Vegas der Prototyp eines recht nett aussehenden On-Ear Kopfhörers auf. Bluetooth/NFC, Active Noise Cancelling, “interessantes Bedienungskonzept” aka “über die Ohrmuschel swipen” , Equalizer – und dazu noch nett designed von diesem starken Philippe [wobei da nicht alle Betrachter gleicher Meinung sind…., da fallen Worte wie “Pamir* reloaded”]. Von einem Hersteller, der sonst eher für Drohnen bekannt ist, aber was soll’s.

Alles in allem: genug, um mir Gadgetfreak aufzufallen. Anscheinend nicht nur mir; Jabba legte sich dann letzten Spätsommer so ein Teil zu [irgendwoher aus’m Ausland; in der Schweiz gab’s sie da noch nicht] und tat seiner Begeisterung online kund. Worauf mein Interesse wieder etwas geweckt war.

Ich nervte dann mal den guten Slartbart bei Brack und fand, man könnte den Artikel doch ins Sortiment aufnehmen.
Wenig später fand ich dann einen passablen Grund, den Gadgetkauf vor meiner selbst zu rechtfertigen; ein Langstreckenflug….und bestellte ihn mir [bei Brack natürlich]. Das war wohl etwa vor 3 Monaten und ich fand’s an der Zeit, mal Resumée zu ziehen.

Eigentlich liesse sich der Feedback in diese zwei Worte fassen: sehr zufrieden. Etwas mehr ausformuliert.. – Der Tragkomfort ist trotz des relativ hohen Gewichts gut bis sehr gut, auch die Bügel meiner Brille passen in die weichen Ohrmuscheln rein. Die Soundqualität ist sehr gut, natürlich hängt sie massiv von der Quelle ab, wenn man aber etwas mit dem Equalizer und den Concert Hall Settings rumspielt kann es durchaus sein, dass man meint, der Sänger singe einem diretissima ins Ohr [zuletzt passiert bei einer alten Tony! Toni! Toné Aufnahme]. Ebenfalls sehr gerne habe ich mich daran gewöhnt, dass der Kopfhörer nicht mehr an den Player das iPhone angekettet ist, sondern kabellos nett mit Bluetooth verbunden; nix Kabelsalat – iLike. Die Bedienung mit dem lockeren Swipen [hoch – runter = lauter, leiser, nach vorne – ein Lied rück- oder vorwärts; Ohrmuschel kurz antippen – Start / Stop / Pause]… lässt einen denken, dass es genau so einfach sein sollte. Immer. Überall. Die Geräuschunterdrückung funktioniert bestens und auch telefonieren lässt sich mit den 4 eingebauten Mikros sehr gut.

Die Batterielaufzeit von “nur” 6 Stunden hat mich bis jetzt noch nicht gestört; im Gegensatz zu dem Schweizer Journalisten, der dies letzthin recherchiert gut ge-cut&pasted hat. Mein kleiner Tipp hierzu: auf den sowohl im Originalartikel wie auch in der Schweizer Version zitierten Langsteckenflügen, wo’s dann halt nicht reicht mit der Batterielaufzeit gibt’s Business Class und dort hat’s Stromstecker. Damit wäre dieses Problem dann elegant gelöst.

Somit – Ich bin mehr als zufrieden mit dem Teil. Des Winters gibt’s sogar noch warme Ohren und kann, bei nicht allzu garstigen Temperaturen, als Mützenersatz dienen.

*Pamir: Gehörschutz im Sprachgebrauch von Schweizern, die mal im Militär waren

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2 thoughts on “Parrot Zik. Drei Monate später – all thumbs up!

  1. «Mein kleiner Tipp hierzu: auf den sowohl im Originalartikel wie auch in der Schweizer Version zitierten Langsteckenflügen, wo’s dann halt nicht reicht mit der Batterielaufzeit gibt’s Business Class und dort hat’s Stromstecker.»

    Wird ein passendes Kabel oder zumindest ein Adapter mitgeliefert?

    • Yepp, der Zik kommt sowohl mit einem Audiokabel [Micro-USB auf 3.5 mm Cinch] als auch mit einem Strom-Ladekabel. Einziger Mangel – mit dem Stromladekabel kommt kein Stecker mit; aber man kann sich mit dem Stecker vom iPhone behelfen. Passt.

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