Run, Dash, Run!

Run, Dash, Run!

I hardly remember how long ago it was when I backed Bragi for their upcoming product The Dash on Kickstarter – a bit of desk research shows that it must have been early 2014. Like some other backers I thought I had thrown money at somebody who took it and ran…

Enough bi***ing now – they took their time and produced a decent MVP aaaand they shipped it. In January 2016 I finally got my hands on my new toy.

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The Dash, Image by Bragi

So I’ve been using it for a bit more than a month now and that’s my verdict:

Product quality (how it’s manufactured, including packaging) is close to top-notch. As it happens so many times some of the key problems are the HMI (human machine interface) – I’m simply too clumpsy for some of the touch controls, but I’m learning and improving.

Functionality – my key reason to back the product (besides curiosity) was to listen to music; in my case stream Sporify from my iPhone with a decent sound quality. Disclaimer: I’m (still) a tad audiophile, have invested a good car’s value into audio over time… I compare the Dashs audio performance with the Parrot ZIK. Let’s keep it short and sweet here – the Dash is not there yet, but sound quality is good (enough); sure not high end, but good enough for daily use.

Wireless / Bluetooth connectivity (iPhone 6) – oh well – again let’s keep it short and sweet here – pre 1.30 firmware it was troublesome. Way too many drops-outs. Now, with 1.30 installed it’s also good enough, but there clearly is room for improvement. But hey, there will be firmware updates to cover that.

The app covers basic functionality. Connectivity (from the left Dash) to the app is OK. The list of activities can use some additions, but for now it’s at a good starting level. I love the transparency mode – the reaction of people who talk to you when you wear the Dash with the transparency mode on and you answer them is priceless…

Improvements needed – bluetooth and app connectivity – evenly distributed work for the right and the left Dash.

Additional features I’d like to have: more activities. And, this is the key feature I’d love to see…. is quite simple: the lovely folks at Bragi should whitelable and implement the equalizer from the Parrot ZIK; that would be a major improvement.

As I don’t really have use for the health data the Dash generates (I got rid of my jawbone loooong ago due to lacking product quality…) I can’t say too much about that, but the visualization of the stats after a run is nicely done.

Would I spend the money on the product again? Most probably yes.

Of course the title of the post here didn’t have only one meaning…. – I love running with the Dash, but I also love to see the Dash running towards new firmware updates….

 

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Do you remember the 21st night of September?

Die altehrwürdige Neue Zürcher Zeitung formulierte ja für eine Werbung (wohl im letzten Jahrtausend) mal, man soll sein Leben nicht entlang von Song-Titeln ausrichten. Das würde ich ja nie tun (hallo?), aber so ein paar Lieder gibt’s schon, die nicht nur das Zeug zum Klassiker haben, sondern eben welche sind.

Heute und heute speziell natürlich “September” von Earth, Wind & Fire. Besser geht’s nicht, was die Herren Willis, Mckay und White da 1978 (!!!!) komponierten und dann spielten. Disco, Baby, mit Soul und Funk, Herzblut und Seele. Und Horns!

Die alten Männer von EWF befeuern ihre Legende drüben auf Facebook schon seit gestern. Und da dachte ich mir, ich erlaube mir das Spässchen, zerlege den Liedtext in Twitter-taugliche Schnipsel und werfe sie meinen Twitter-Followern im Halbstundentakt, sauber ver-hash-tagged mit #EWF und #Tweptember, vor. Damit diese jungen Leute auch mal wieder was Klassisches kriegen.

Für euch hier nicht nur die Lyrics, sondern natürlich auch noch der Link zum “offiziellen” Video. Da werden wohl heute noch ein paar Views zu den bestehenden knapp 13 Millionen dazu kommen…. PLAY IT LOUD!

Respect Leumund!

Da muss also ein Berner daherkommen und uns Zürchern kurz zeigen, wie man so aus dem Stand mal schnell ein Anlässli macht 🙂

Ernsthafter: Respect an Leumund für den LinkRiss Talk gestern Abend. Und natürlich Dank an Kublé und das Plaza für den #PokeRT Anlass.

Auch wenn die erste Ausführung des Anlasses noch ein paar Ecken und Kanten hatte; daraus könnte durchaus was werden. Mit der sehr schönen Location und dem “Überraschungsauftritt” von Seven ist doch schon mal eine gute Vorlage gelegt.

Und hier noch eine kleine Notiz an die ewigen Nörgler: es steht euch frei, selbst was auf die Beine zu stellen. Der Leu hatte die Balls und hat sich hingestellt. Macht das doch auch mal. Oder seid ruhig. Das wären doch zwei valable Optionen, oder?

Jazznojazz – und endlich: Jazz

Die Erinnerungen an mein erstes Crusaders Live-Erlebnis gehen weit zurück: es muss irgendwann kurz vor 1982 gewesen sein, als mein gutmütiger und geduldiger Vater seinen Sohnemann nach Zürich ins Kongresshaus an ein Crusaders-Konzert fuhr. Jung-Urs war damals noch nicht 18 Jahre alt und konnte somit natürlich noch nicht Auto fahren….

Etwa 28 Jahre später sind alle Beteiligten deutlich gealtert. Die Formation, die sich am 30.10.2010 am Jazznojazz präsentierte, beinhaltet immerhin noch 2 Mitglieder der Originalformation, Wayne Henderson und Joe Sample; Wilton Felder musste die Tour anscheinend krankheitshalber kurzfristig absagen und wurde durch einen sehr guten Ersatz-Saxofonisten [wie war doch schon wieder sein Name? :-)] ersetzt.

Die Band eröffnete den Abend mit einem Standard, “On Broadway”, lieferte und lieferte den ganzen Abend solides, gutes Jazz-Handwerk ab. Bis etwa zur Mitte des Konzerts waren die Herren etwas fest auf sich konzentriert [man wähnte sich zwischendurch im Tonstudio] und nahmen das Publikum nur am Rande wahr.

Danach wandelte sich das sehr ins Positive und nicht nur bei den Ansagen und Geschichten, die Sample und Henderson zwischen den Stücken zum besten gaben, sondern auch während den Stücken kam etwas Interaktion mit dem Publikum auf.

“Street Life”, der grosse Heuler der 80-er durfte natürlich nicht fehlen, ebensowenig wie ein weiterer Standard “Long way home”. Eine sehr schöne Interpretation des Beatles-Songs Eleanor Rigby rundete das gelungene Konzert ab.

Jazznojazz: Oakland vs. Wohlen [AG]

Am 30. Oktober genehmigte ich mir das [für mich] aussergewöhnliche Vergnügen, an einem Abend 2 Konzerte des Jazznojazz zu besuchen. Böser Mann, der ich bin kann ich es nicht lassen, die beiden Acts zu vergleichen; mal sehen, was dabei raus kommt.

Tower of Power vs. Seven

TOP: Unterwegs seit 43 Jahren, Seven seit 10 Jahren.

Die Routine lässt sich keiner der Bands absprechen, TOP war etwas zu routiniert, glatt, amerikanisch; Seven war initial sichtlich müde [volles Verständnis, sowieso Chapeau für die Balls, am Release-Tag der neuen CD ein Konzert anzusagen..].

TOP: 5 Mann Horn Section vs. Seven mit DJ on stage

Der Vergleich ist natürlich höchst unfair; die TOP Horn Section gilt gemeinhin als die beste [stimmt, Punkt], von Seven-schen DJ hat wohl vorher noch keiner je gehört.

TOP: “We’re a Soul band” vs. Seven “Synthetic Soul”

Ich halte mal fest: beide Bands spielten Soul, TOP mit viel Horns, viel Bass, old school, aber durchaus aktuell, Seven halt eher synthetischen Soul [sorry, der gute hat einen Song mit dem Titel im Repertoire], eher Keyboard-, Gitarren-betont. Beide Bands können grooven, aber auch schöne Schmusenummern schieben.

TOP: Giants T-Shirt vs. Seven’s Truppe in “feschen” Anzügen

Anders gesagt “I don’t give a f*** how I look” vs. “wir wollen gut aussehen, Freunde”. Alles gut und nett, aber lieber Jan, lass doch das Jäggli nächstes Mal weg. Du schwitzt dann auch weniger.

TOP Wampe vs. Seven’s Schnäuzli

Siehe eins weiter oben. “Doc” Kupka trägt da richtig Gewicht mit sich rum während Seven nett, adrett und schlank daherkommt. Aber zwischen den beiden liegen ja altersmässig wohl mindestens [gefühlte] 2 Generationen. Zum Schnäuzli sag ich nix, hi hi.

TOP Latino-inspired vs. Seven’s Schweizer Pflichterfüllung

Den Mannen aus Oakland merkt man den Latino-Einfluss klar an, während man zum guten Glück Seven überhaupt nicht anmerkt, dass er aus der Schweiz kommt. Was ich bitte als Kompliment verstanden haben will… er hat/hätte das Format für einen Export [im Gegensatz zu anderen, mit denen dies schon versucht wurde, die nach Deutschland gingen], aber wenn, dann gleich richtig, so über den grossen Teich… gell Universal. Etwas verkrampft und müde kam Seven anfangs schon rüber, aber eben… Baby, Promo-Ochsentour, CD Release – volles Verständnis.

TOP: Full House, ausverkauft im Vorverkauf vs. Seven: Saal nicht ganz voll

Die Platzierung… TOP um 19:30 Uhr, Seven um 22:00 – TOP so alle 2 Jahre einmal in der Schweiz, Seven be-tourt das Land  seit Jahren intensiv…

Fazit

Der Vergleich macht keinen nur begrenzt Sinn, aber sehr viel Spass beim Schreiben. Beide Konzerte waren richtig gut, beide Bands spielen Soul, bloss andere Subgenres; die Musiker sind verschiedene Generationen und Provenienzen.

Übrigens, Fotos vom Jazznojazz gibt’s hier.