My latest project: Zürich Food Tour

Wiping off the dust off my blog… – Once again it’s been way too long since I published anything here (not that I don’t do that anymore, my Twitter stats say I’m quite active over there and my Facebook updates are also quite regular these days). The silence here might also be caused by the fact that I’ve got “a couple” of other projects going on.

The Markthalle at Zurich Viadukt

Zürich Food Tours Markthalle Viadukt

It took a while for my idea for a food tour in Zurich to come to life, but now’s the time: my friends at Zürich Tourismus ran their first Zurich Food Tour in Zurich West on July 17, 2015. They do the tour every week on Friday afternoon.

Inspired by similar tours I did abroad I developed the concept and initiated the selection of restaurants the tour visits. After some test tours and the successful first “real” tour I am certain that we’ve picked a nice selection of good and very typical Zurich places to go and taste (by all means).

Considering that you’ll do a 3-hour tour get nice food and drinks along the way the tour is well worth its price. You’ll be happy and well fed afterwards!

Go and enjoy the tour – I can only recommend it!

All information and registration is right here.

Mein neustes Projekt: Zürich Food Tour

Ich wische mal wieder den Staub von meinem Blog – es dauerte viel zu lange, bis ich hier etwas veröffentliche (anderswo bin ich recht aktiv, wie meine Twitter Stats aussagen und auf meinem Facebook Profil gibt’s doch auch recht regelmässig Updates). Die Stille hier könnte natürlich auch daran liegen, dass ich andere Projekte am Laufen hatte. So wie dieses hier.

Zürich Food Tours Markthalle Viadukt

Zürich Food Tours Markthalle Viadukt

Es dauerte etwas, bis meine Idee für eine Food Tour in Zürich das Licht der Realität erblickte, aber am 17. Juli 2015 war’s soweit. Zürich Tourismus führte die erste Food Tour in Zürich West durch und die Tour findet bis Ende Oktober jeden Freitag Nachmittag statt.

Ich hatte die Idee für eine Food Tour in Zürich nachdem ich im Ausland verschiedene Touren dieser Art gemacht hatte. Ich entwickelte das Konzept und evaluierte die Lokale, die auf der Tour besucht werden. Nach einigen Test-Touren und der erfolgreichen ersten “echten” Durchführung bin ich sicher, dass wir eine gute Auswahl von schönen und typischen Lokalen getroffen haben, damit die Teilnehmer Zürich West sehen und kosten können.

A propos “Kosten”: die Tour dauert 3 Stunden, die Teilnehmer bekommen in jedem Lokal Häppchen und einen Drink; damit ist die Tour ihren Preis absolut wert.

Natürlich bin ich etwas voreingenommen, aber ich kann die Tour nur empfehlen!

Alle Infomationen und die Anmeldung sind hier

Gozo im Oktober

Fast freiwillig legen wir unsere Herbstferien seit ein paar Jahren und für “ein paar” weitere Jahre jeweils in die Schulferien. Toll (not). Dachten wir vorher, durchaus machbar, merken wir, seit wir das tun.
Des Sommers bleiben wir jeweils zuhause, denn im Sommer so der Sommer stattfindet, ist’s hier in Zürich so schön, dass man nirgendwo hin in die Ferien muss. Dafür fliegen wir dann jeweils im Herbst nochmals an die Wärme, halt eben eher spät und entsprechend weit runter südlich.
Die letzten beiden Jahre waren wir auf Zypern, dieses Jahr zog’s uns nach Gozo.

Wir (Ehre, wem Ehre gebührt: meine Liebste) fanden diesen Frühling bei Helvetic Tours ein sehr nettes Angebot, Flug und 5* Hotel, 9 Tage, zu einem absolut vertretbaren Preis – 3,2,1 – gebucht (online natürlich).

So flogen wir also anfangs Oktober nach Malta, liessen uns mit dem Auto zur Fähre nach Gozo und von dort ins Kempinski San Lawrenz chauffieren.
Einmal angekommen stellten wir fest: das Kempinski ist sehr schönes 5 * Hotel, etwas in die Jahre gekommen, aber das machte einen Teil des Charmes aus. Dazu freundliches Personal (die Gozoianer (???) waren eh auffallend freundlich), grosses, schönes Zimmer, sehr gutes Frühstücks-Buffet, 3 Pools, Kinderclub, 2 Restaurants für’s Nachtessen, Courtesy Bus an verschieden Orte auf der Insel, unter anderem zu den Stränden. Passt(e) bestens.

Was stellt man denn auf Gozo an (mit Kind im Schlepptau)?
– Wenig, sich erholen.
– Am Pool. Am Strand (der einzige Sandstrand ist übrigens die Ramla Bay).
– Eine Böötli-Tour um das Azure Window machen.
– Mit dem Velo und einem Guide die nähere Umgebung ansehen.
– Sonntags zur Basilika ta’ Pinu gehen (mei, hat’s da viele Leute in den Gottesdiensten! Da hat die katholische Kirche noch gut Kundschaft).
– Bus fahren (gut ausgebautes System, billig; Tageskarte kostet € 1.50, die Distanzen sind kurz)
Gut essen. Fisch und sonstiges Meeresgekröse natürlich. Im Oktober ist anscheinend Saison für Lambuki (Dorade) und den sollte man wirklich essen. Zum Beispiel im Tatitas in San Lawrenz neben der Kirche. Oder im Boathouse oder im Ta’ Karolina in Xlendi. Wohl auch im La Stanza im Hauptstädtchen; wir wollten hin, nicht nur wegen seiner Namensschwester in Zürich, sondern weil man uns glaubhaft versicherte, das Essen dort sei sehr gut. Aber leider war’s am letzten Ferienabend geschlossen. Jä nu).
– Tauchen könnte man wohl auch sehr gut auf, respektive um Gozo rum – waren wir aber nicht.

Lassen sollte man wohl das Autofahren auf der Insel, Linksverkehr, extrem enge Gässchen und die EU Subventionen haben noch nicht für die Erneuerung aller Strassen gereicht (freundlich gesagt).
Richtig Fahrrad fahren – siehe oben.

Speziell putzig ist übrigens auch die Sprache – klar basierend auf “etwas nordafrikanischen”, angereichert mit Teilen von Englisch und Italienisch.

Zusammengefasst: schön war’s, wir würden’s empfehlen.

Do you remember the 21st night of September?

Die altehrwürdige Neue Zürcher Zeitung formulierte ja für eine Werbung (wohl im letzten Jahrtausend) mal, man soll sein Leben nicht entlang von Song-Titeln ausrichten. Das würde ich ja nie tun (hallo?), aber so ein paar Lieder gibt’s schon, die nicht nur das Zeug zum Klassiker haben, sondern eben welche sind.

Heute und heute speziell natürlich “September” von Earth, Wind & Fire. Besser geht’s nicht, was die Herren Willis, Mckay und White da 1978 (!!!!) komponierten und dann spielten. Disco, Baby, mit Soul und Funk, Herzblut und Seele. Und Horns!

Die alten Männer von EWF befeuern ihre Legende drüben auf Facebook schon seit gestern. Und da dachte ich mir, ich erlaube mir das Spässchen, zerlege den Liedtext in Twitter-taugliche Schnipsel und werfe sie meinen Twitter-Followern im Halbstundentakt, sauber ver-hash-tagged mit #EWF und #Tweptember, vor. Damit diese jungen Leute auch mal wieder was Klassisches kriegen.

Für euch hier nicht nur die Lyrics, sondern natürlich auch noch der Link zum “offiziellen” Video. Da werden wohl heute noch ein paar Views zu den bestehenden knapp 13 Millionen dazu kommen…. PLAY IT LOUD!

Essen. Immer wieder. Übermorgen. Performance Food.

Man kann mir zurecht eine gewisse Tendenz zum Essen nachsagen. Das Notwendige mit dem Guten verbinden – somit also gutes Essen ist mir wichtig.

Und weil ich ja ein neugieriges Kerlchen bin interessiere ich mich auch für Neues.

Deswegen kommt hier mal wieder ein kleiner Hinweis; nachdem wir uns ein Plätze für eines der Mittagessen im September sichern konnten kann ich’s ja hier kundtun – die Freunde vom Gasthaus zum Übermorgen veranstalten wieder ‘n bisschen was zum Thema “Performance Food” – das wird sicher wieder spannend. Sehen wir uns dort?

Denken und Essen: Foodwaste

Die guten Leute von W.I.R.E, der Stadt Zürich und vom SV Service betreiben im Museum Bärengasse das Gasthaus zum Übermorgen. Unter anderem gibt’s dort ab und an Essen, Denken und angeregtes Diskutieren zum Thema.

So auch letzte Woche zum Thema Food Waste. In meiner präferierter Sonntagszeitung erschien ein guter Artikel darüber.

Buchers waren dort und hier kommen noch ein paar Eindrücke und Impressionen, quasi der subjektive Zusatz zum Sonntagszeitungs-Artikel.

Steller des Gasthauses zum Uebermorgen beim Museum Baerengasse

Steller des Gasthauses zum Uebermorgen beim Museum Baerengasse


Das Fenster des Museums Baerengasse

Das Fenster des Museums Baerengasse

Der erste Gang des Essens nannte sich “Eat your Beetli” und sah entsprechend aus:

Der erste Gang des Menus "Eat your Beetli"

Der erste Gang des Menus “Eat your Beetli”

Beim Hauptgang wurde ein Kaninchen “head to toe” (mit wenigen Ausnahmen) zu einer durchaus guten Roulade verarbeitet. Meister Ferguson vom St. John in London hätte sicher seine wahre Freude daran gehabt; wobei er hätte wohl darauf bestanden, dass es “nose to tail” heisst *G*. Passenderweise kam das Kaninchen und die Polenta in einem Kaninchen-Fressnapf.

Das Kaninchen head to tail im Fressnapf

Das Kaninchen head to tail im Fressnapf


Ein kleiner Pro-Tipp noch: Kindern sollte man erst nach dem Verzehr solch einer Roulade sagen, um was es sich gehandelt hat. tut man das vorher wird kaum aufgegessen.

Das Dessert war ein feiner Brotpudding, den ich trotz leichtem Zimtgeschmack (sorry, mag ich normalerweise nicht) mochte.

Dessert Brot Pudding, angeknabbert (sorry)

Dessert Brot Pudding, angeknabbert (sorry)


Das Rezept für den Brotpudding hat die Sonntagszeitung verdankenswerterweise auf Facebook gepostet – et voilà:
Rezept Brotpudding freundlicherweise von Sonntagszeitung online gestellt

Rezept Brotpudding freundlicherweise von Sonntagszeitung online gestellt

Wir fanden’s spannend und gut – wir kommen wieder! Nach den Sommerferien soll dann das nächste Thema anstehen (das ich natürlich hier nicht verrate).

Austin, the weirdest thing. Part 4

(Part 4 of my personal, non-techie report from my trip to #DrupalconNA in Austin, Texas)

So I’ve covered pretty much in the previous posts. But the weirdest best thing is yet to come.

Picture this: little me checking out the ‘hood around my downtown hotel, the Driskill. As I stroll down Congress street I spot the Paramount Theatre. And what their billboard says? Now check this out:

Paramount Theatre concert announcement in Austin Texas on 6.6.14

Paramount Theatre concert announcement in Austin Texas on 6.6.14

Ha! Extra ha! Superdooper Ha!
Walking up to the window, smiling at the girl and asking if there were any tickets left…. – 30 secs later I had one and felt soooo lucky. I’ll get to see Hugh Laurie aka #HughLaurieBlues !

Later on that night, I sat in the marvellous theatre, all excited. The crowd was on older side (think three times the average age of the average #DrupalConNA attendee. *G*).
The theatre is a really nice old building and the right location for concerts “like this“.

Inside the Paramount Theatre in Austin, Texas

Inside the Paramount Theatre in Austin, Texas


Enter the band (The copper bottom band, solid background band indeed, they even have an international fan club on Facebook. Modern times, uh) and the man himself.
The gig was less blues than I expected, but much more soul, jazz standards, New Orleans style second line blues. How many Dr. John tunes did they play? I can’t remember, let’s just say #HughLaurieBlues worshipped Dr. John. And made some fun comments in the breaks (we’ll have to discuss the lame joke about Switzerland tough… maybe with some “English apple juice” in hand).
To cut the story short: the concert was the highlight of my trip. All unexpected, but the more fantastic.
The man summed it up in one sentence: …. and then Dr. John said to me “You are a bad motherfucker“.

I have nothing to add to that. I was just plain happy, perfect evening.

You might wonder about the “weird” thing in the title. Early in the concert Hugh asked the crowd how he should address them. After some discussion everybody agreed that he should call us “weird”. And so he did, grinning, for the rest of the gig.

Thats’s all for now for Austin. I liked it (a lot). It won’t take too much to persuade me to come back. Justsayin….